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Entspannter im Job

Sport als Ausgleich zum Job

Viele Menschen verbringen über ein Drittel ihres Tages an ihrem Arbeitsplatz. Zur geistigen Beanspruchung im Job durch die kontinuierlich notwendige Konzentration kommt auch die körperliche Komponente. Denn häufig ist der Berufsalltag von einseitigen Bewegungen oder Haltungen geprägt. Besonders gravierend trifft dies für alle zu, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen. Selbst ein noch so gut angepasster und ergonomisch geformter Bürostuhl kann bei stundenlangem Sitzen am Computer eine einseitige muskuläre Belastung nicht vermeiden. Die Folge können unter anderem Nackenverspannungen, Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen sein. Sport ist hier ein wichtiger Ausgleich.



Eine Fülle an Möglichkeiten

Generell gilt: Nahezu jede Form sportlicher Bewegung ist geeignet, um die im Berufsalltag beanspruchte Muskulatur zu mobilisieren und nebenher auch das Herz-Kreislauf-System und die Abwehrkräfte zu stärken. Jeder kann ganz nach seinen körperlichen und zeitlichen Voraussetzungen sowie nach seinem persönlichen Geschmack entscheiden, welcher Sport zu ihm passt. Ob es das spannende Tennismatch mit dem Kollegen, die Joggingrunde mit dem Partner an der frischen Luft oder das Workout im Fitnessstudio ist - alle Aktivitäten sind besser als auf dem heimischen Sofa sitzenzubleiben. Gut geeignet sind auch Mannschaftssportarten, weil sie mit ihrem Wettbewerbscharakter und der Geselligkeit besonders motivieren.

Gezielte Gymnastik

Für all diejenigen, die zielgerichtet die durch das Dauersitzen im Job entstandenen Verspannungen lösen möchten, ist oft Gymnastik der richtige Weg. Ideal sind gymnastische Übungen vor allem dann, wenn sie in Verbindung mit kräftigenden Bewegungen gemacht werden. So können geschwächte Muskelpartien wieder aufgebaut und im Gegenzug die verkürzten Muskeln gedehnt werden. Der Körper kommt wieder in Balance und Schmerzzustände können reduziert oder vermieden werden.

Yoga für die Seele

Oft kommen Verspannungen am Bürostuhl auch durch die geistige Beanspruchung zustande. Wer einen deutlichen Zusammenhang zwischen Stress und körperlichen Beschwerden sieht, ist beim Yogakurs goldrichtig. Die bewusste Mischung aus Asanas (Körperübungen), Atemübungen und Meditation lässt Körper, Geist und Seele ganzheitlich zur Ruhe kommen. Vom sanften Yin Yoga über das dynamische Vinyasa Yoga bis zu den speziellen Übungsformen im Rückenyoga findet in der fernöstlichen Yogakultur jeder seinen individuell richtigen Stil.

Spass muss sein!

Eines gilt für alle Aktivitäten: Der sportliche Ausgleich darf nicht nur Mittel zum Zweck sein, sondern muss auch Freude machen. Denn nur so bleibt die Motivartion auch aufrecht und die gesunde Bewegung wird auch wirklich regelmässig in das Leben integriert. Wichtig: Wer nach langer Zeit wieder Sport treiben will oder ihn wegen vorhandener Beschwerden beginnen will, sollte sich erst vom Arzt grünes Licht geben lassen.

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