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Knigge im Alltag

Knigge im Alltag

Respekt.

Ist die Basis für den guten Stil. Respektvoller Umgang nicht nur mit Menschen, sondern auch mit den vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel.



Pünktlichkeit.

Sicher in unserer heutigen Zeit nicht immer einfach. Dabei kann oft im voraus schon informiert werden, dass die Anreise z.B. knapp bemessen ist. Wer zu spät an eine Sitzung kommt, sollte das Gremium nicht unnötig noch mehr stören, in dem die Entschuldigung gleich ausgesprochen wird. Das kann gut auch im Anschluss gemacht werden. Wenn jedoch die Sitzungsteilnehmer von sich aus unterbrechen, sollte der Moment für eine angemessene, nicht übertriebene Entschuldigung genutzt werden.

Kleidung.

Auch heute gilt immer noch: Kleidung machen Leute und der erste Eindruck zählt nach wie vor. Auch wenn immer wieder betont wird, dass man(n) / frau sich in ihrer Kleidung wohl fühlen sollte, heisst das nicht, dass man deshalb im Lieblings Sweatshirt auftauchen sollte. Ein gepflegtes Äusseres darf auch gerne vermerkt werden unter Kollegen und Kolleginnen. (Vermerk Autorin: Vor Jahren machte mir ein Expertenkollege ein Kompliment, wie sehr er schätzte, dass ich für das interne Seminar eine schöne Kleidung gewählt hatte. Diese Worte kommen mir oft in den Sinn und so bleiben die Jeans einmal mehr im Kasten und freuen sich auf das Wochenende).

Begrüssung.

Grundsätzlich gilt die eigene Vorstellung mit Vor- und Nachnamen. Ein Augenkontakt gehört beim Handschlag dazu. Das hört sich vielleicht banal an, wird aber manchmal vergessen, weil man gedanklich schon bei der nächsten, evtl. wichtigeren Person ist. Beim Handschlag gilt vor allem für Männer, nicht zu kraftvoll zugreifen, denn Damen tragen meist Ringe. Immer noch gilt, den Frauen die Männer vorzustellen, den jüngeren Anwesenden die älteren, und der Rangniedere wird dem Ranghöheren vorgestellt.

Visitenkarte.

Beim Austausch von Visitenkarten gilt: kurz durchlesen und dann erst weglegen oder einstecken.

Meetings.

Vorbereitung ist Teil des Erfolgs. Das beginnt schon bei der Einladung. Sind die richtigen Teilnehmer gewählt, sollte das Ziel der Sitzung nicht vorenthalten werden. Der Einladende sollte die Sitzung leiten und weiter sicherstellen, dass die geplante Zeit des Meetings eingehalten wird. Auch wenn das heisst, dass ein weiterer Termin nötig wird, können die nächsten Schritte am Schluss definiert und kommuniziert werden.

Email.

Die elektronische Schriftform ist der Nachfolger der früheren Papierpost. So gilt auch hier; eine Ansprache und eine Schlussformel sind Teil des guten Stils. Da bei Email der direkte Kontakt, Mimik und Körpersprache verloren gehen, sollte auf eine klare Ausdrucksweise speziell geachtet werden. Manchmal ersetzt ein kurzes persönliches Gespräch eine Email viel besser und der Griff zum Telefonhörer ist die weit bessere Investition.

Danken.

Gilt heute gerne als Selbstverständlichkeit und wird vielleicht gerade deswegen so oft vergessen. Dabei setzt ein Gegenüber seine Zeit ein, bringt wertvolle Informationen für ein Projekt oder lädt sogar zu einem Geschäftsessen ein. Da ist ein Dankeschön eine respektvolle Geste.

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