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Der Weg zum Traumjob

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Viele Menschen sehnen sich nach einer Beschäftigung, die ihren Interessen entspricht und Freude macht – doch der Arbeitsalltag ist oft ein anderer. Und nur wenige Menschen trauen sich, einen Neuanfang zu wagen. Die meisten flüchten sich in Ausreden. Für sie bleibt ein erfüllender Traumjob nur eine Phantasie. In einem spannenden Buch hat sich der Karrierecoach Tom Diesbrock mit dieser Situation befasst. Er sagt: Wer sich nicht systematisch mit seinen Neigungen und Bedenken auseinandersetzt, der kann keinen erfolgreichen Neustart schaffen.



Die Suche nach dem Traumjob gleicht einem Schachspiel

In einem Interview zum Buch hat Tom Diesbrock seine wichtigsten Aussagen zusammengefasst. Er vergleicht die Suche nach dem Traumjob mit einem Schachspiel. Ohne Strategie erreicht man nichts. Die Suche braucht eine Struktur, sie erfordert Fleiß und Mut. Das Buch ist ein Selbstcoaching-Programm, welches den Lesenden bei dieser Aufgabe unterstützen soll. Das umfasst drei Ebenen: Ideenfindung, Selbstmanagement und Planung. Endloses Grübeln allein bringt einen nicht weiter.

Experten helfen nur bedingt

Viele Menschen setzen auf den Rat von Experten, wenn sie in ihrem Beruf unglücklich sind. Aber es gibt heute keine sicheren Berufe mehr. Der unglückliche Angestellte riskiert nicht mehr oder weniger als der unglückliche Selbstständige. Viele Experten setzen bei ihren Ratschlägen auf die bereits erworbenen Kompetenzen. Aber Kompetenzen lassen sich schnell verbessern, wenn man mit echtem Interesse dabei ist. Daher bietet ihre Erfassung nur einen Hinweis, aber die Auseinandersetzung mit den eigenen Neigungen ersetzt sie nicht.

Den Traumjob erreichen - Schritt für Schritt

Das Gehirn des Menschen überschätzt die Risiken des Unbekannten. Oder wie Tom Diesbrock sagt: Viele bleiben lieber auf einem bekannten Pferd sitzen, auch wenn es schon tot ist. Sie wählen trotz Leidensdruck das Bekannte und nicht die Option mit dem größten Glückspotenzial. Eine Veränderung sollte daher kein radikaler Umbruch sein, das ist meist gar nicht erforderlich. Es reicht beispielsweise oft, nur einige Stunden pro Woche für eine selbstständige Tätigkeit aufzuwenden. Viele kleine Veränderungen führen zum Traumjob, nicht ein großer Bruch.

Sich nicht selbst blockieren

„Positives Denkens" hilft nicht immer, denn seinen Ängsten und negativen Glaubenssätzen muss man sich stellen. Eine Liste mit seinen Bedenken zu schreiben, hilft im Umgang mit ihnen. Vor allem muss man unbewusste Glaubenssätze erkennen. Wer innerlich sagt "das schaffe ich sowieso nie", der wird auch nie etwas schaffen. Wer sich ändern will, der muss Schwarz-Weiß-Denken vermeiden. Er sollte sich eher strategisch, wie ein Unternehmen verhalten. Oft wird eingewendet, dass ein Job nicht der Selbstverwirklichung dient. Die Unzufriedenheit vieler Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ist jedoch eine Tatsache. Und die Wirtschaft braucht motivierte und zufriedene Menschen, die ihre Arbeit gerne und engagiert tun!

Das ganze Interview:

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