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WhatsApp fürs Geschäft?

Seit dem Jahr 2009 ist der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp in aller Munde beziehungsweise auf so ziemlich jedem Smartphone. Weltweit besitzen über 600 Millionen Menschen einen WhatsApp-Account. Auch in der Schweiz gehört die Alternative zum klassischen SMS längst zum multimedialen Standard. Der internetbasierte Messaging-Dienst wird dabei jedoch nicht nur privat, sondern immer häufiger auch beruflich genutzt. Im Jahr 2012 war WhatsApp in der Schweiz bereits so stark verbreitet, dass an den Festtagen im Vergleich zum Vorjahr knapp 10 Millionen weniger SMS via Swisscom versendet wurden.



Da die Nutzung von WhatsApp, abgesehen von der geringen Jahresgebühr in Höhe von 0,99 Dollar, kostenfrei ist, können Unternehmen viel Geld sparen, indem sie mit ihren Mitarbeitenden, beispielsweise im Aussendienst, per WhatsApp kommunizieren. Die Mobilfunkverträge der Mitarbeiter brauchen dadurch keine SMS-Pakete und -Flatrates mehr, was je nach Mitarbeiterzahl eine spürbare Kostenersparnis bringen kann.

Doch welche Regeln sollte man bei der geschäftlichen Nutzung von WhatsApp beachten? In welchen Dingen unterscheidet sich die berufliche von der privaten Nutzung?

Es beginnt bei der Wahl von Profilbild und Status

Wer WhatsApp beruflich nutzen möchte, sollte bereits bei der Wahl von Profilbild und Statusanzeige auf eine gewisse Seriosität achten. Anders als bei der privaten Nutzung haben lustige und sexy Profilbilder im Rahmen der geschäftlichen Nutzung nichts zu suchen. Gleiches gilt für den Statustext. Man sollte stets auf die Aussenwirkung des WhatsApp-Accounts achten, da Bilder und Statusanzeigen auch von Vorgesetzten oder Kunden gesehen werden können. In diesem Bereich gibt es viele Fettnäpfchen, in die man treten kann, und gewisse Dinge gehören einfach nicht ins Geschäftsleben.

Besonderheiten bei der beruflichen Kommunikation via WhatsApp

Auch wenn WhatsApp stark verbreitet ist, die Nutzung ist von Smartphonebesitzer zu Smartphonebesitzer vollkommen unterschiedlich. Während der eine nahezu minütlich auf sein Smartphone schaut und innerhalb von wenigen Minuten auf jede Nachricht reagiert, kann es sein, dass ein anderer Nutzer WhatsApp nur unregelmässig verwendet. Wer daher einem Kollegen oder Mitarbeitenden ein WhatsApp schreibt, sollte immer daran denken, dass die Nachricht vom Gegenüber unter Umständen nicht sofort gelesen wird. Zeitkritische Informationen sollten daher doch lieber per Telefongespräch übermittelt werden.

Gleiches gilt für heikle Informationen wie Betriebsinterna oder personenbezogene Daten von Kunden. Es ist bekannt, dass WhatsApp-Nachrichten und Verläufe vom US-Unternehmen Facebook Inc. gespeichert werden. Man weiss daher nie, wer die gesendeten Nachrichten unter Umständen mitliest, weshalb man aus Datenschutzgründen stets überlegen sollte, welche Inhalte für WhatsApp geeignet sind und welche nicht.

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