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Zivilstandsbeamter

Beschreibung der Berufstätigkeit

Zivilstandsbeamten halten alle Ereignisse wie Heirat und Scheidung, Geburt und Tod, Adoption und Bürgerrecht wie auch Namensänderungen und Verschollenerklärungen gesetzesgemäss in Zivilstandsregistern fest und beurkunden dies. Die Mitteilungen die sie von anderen Zivilstandsämtern bekommen, tragen sie laufend in ihren eigenen Unterlagen nach.
Direkten Kontakt haben sie mit Menschen, die heiraten möchte sei dies bei der Vorbereitung der Eheschliessung und der anschliessenden Durchführung der Trauung. Eine persönliche Vorsprache braucht es für die Beurkundung der Kindesanerkennung oder Abgabe einer Erklärung der Namensführung nach gerichtlicher Auflösung der Ehe. Die Beamten vollziehen auch die standesamtliche Trauung, meistens im dafür vorgesehenen Trauzimmer der Gemeinde. Ausser den gesetzlich formulierten Fragen können sie die Trauungszeremonie selbst gestalten.

Zivilstandsereignisse bekommt der Beamte von den Gerichten und Verwaltungsbehörden aus dem In- und Ausland. Die Register sind öffentlich, sind aber streng unter Datenschutz und sind für die Öffentlichkeit grundsätzlich für eine direkte Einsichtnahme nicht zugänglich. Eine amtliche Bekanntgabe von Personendaten entscheidet er nach strengen Regeln. Wenn eine Beurkundung abgeschlossen ist, kann sie nur auf Anordnung des Gerichtes geändert werden.

Bei diesem Beruf ist Diskretion sowie eine hohe Sozialkompetenz gefragt. Zwingend ist juristisches Können und Rechtskenntnisse in verschiedenen Gebieten wie auch das Wissen über die Verhältnisse im Familien- und Bürgerrecht. Dazu gehören auch die wichtigsten Rechtsnormen der Nachbarländer.

Ausbildung mit eidg. Fachausweis "Zivilstandsbeamter/-beamtin"

Die Dauer dieser Ausbildung ist ca. 9 Monate und endet mit einer Prüfung, dessen Wissen in Form von Fachkursen vermittelt werden. Geprüfte Schulfächer sind: Recht, Beurkundungen, Bekanntgabe von Personendaten, Organisation und Dienstvorschriften.

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