3 Schritte zum besseren Arbeitsklima

Unser Erleben des Arbeitsklimas wird durch unsere Sichtweise geprägt. So können wir dieses Klima mitbestimmen, indem wir unseren eigenen Beitrag dazu analysieren:

Punkto Eigenverantwortung

  • Vorbildrolle
    Tagtäglich können wir mit unserem Verhalten ein gutes Beispiel und somit auch ein Vorbild sein. Diese Übung macht Spass und hinterlässt auch ein gutes Gefühl.
  • Respekt und Stil
    Wie respektvoll verhalte ich mich gegenüber Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten? Ein respektvoller Umgang setzt sich gleich mit Stil. Das wiederum färbt ab.
  • Konstruktive Kritik als sinnvoller Beitrag
    Es ist hilfreich, sich über die Motivation einer anstehenden Kritik klar zu werden. Ziel einer Kritik sollte immer eine Verbesserung sein, damit aus den Fehlern gelernt werden kann.
  • Lob aussprechen und annehmen
    Obwohl es so einfach wäre, fällt uns das Loben gar nicht so leicht. Wann haben Sie das letzte Mal einem Arbeitskollegen mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit Spass macht?

Punkto Kommunikation

  • Persönliche und mündliche Kommunikation
    Kennen Sie diese Email Ping-Pong Spiele? Oft wäre es einfacher, kurz aufzustehen und mit dem Kollegen das mündlich zu besprechen und zu klären.
  • Einfach Zuhören
    In unserer Zeit des erhöhten Sende-Bedürfnisses kann ein schlichtes Zuhören einfach einmal gut tun. Es braucht nicht immer ein „das kenne ich auch…“.
  • Beeinflussung des Informationsflusses
    Einen grossen Beitrag in der Informationsflut leistet auch die Überlegung, wer braucht wirklich welche Information für seine Arbeit. Erhält das Team die notwendigen Angaben für die verlangte Aufgabe zu Beginn ihrer Tätigkeit? Und was kann weggelassen werden?
  • Positive Kommunikation
    Das Lästern ist wohl des einen Menschen Freud. Der bewusste Entscheid, ab heute nicht mehr zu partizipieren bringt schon ein kleines Wunder. Erste Stufe kann sein, dass man beim nächsten Zerriss einfach schweigt. Die nächste Stufe ist das konkrete Gegenhalten, indem man etwas Positives über die Situation äussert. Das gibt Gegensteuer und verdirbt manchem Lästerer auf die Dauer den Spass.

Punkto Grenzen setzen und ausdehnen

  • eigene Grenzen kennen
    Wer seine eigenen Grenzen besser kennt, kann mit seinem Arbeitsumfeld besser kommunizieren. Beispiel: Ist einem Pünktlichkeit wichtig und startet man/frau ein Projekt mit einem Kollegen, der bekannt für seine Unpünktlichkeit ist, kann vorab bereits darauf aufmerksam gemacht werden.
  • eigene Grenzen achten
    Seine Grenzen achten heisst auch konsequent zu sein. In unserem obigen Beispiel könnte zu Beginn vereinbart werden, dass Meetings bei Zuspätkommen nach 15 Minuten beispielsweise verschoben werden.
  • Grenzen dehnen
    Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier. So auch in der Firma. Informelle Grenzen können gedehnt werden, in dem man sich beim Kaffee zu den Kollegen der anderen Abteilung setzt, öfters mal mit jemandem Neuen den Mittag verbringt. Dabei lernt man Neues kennen und sprengt die eigenen Gewohnheiten.

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